Tearlab, Tearscope

Diagnostik des Trockenen Auges
Ein sehr häufiger Befund beim Augenarzt ist das sogenannte “Trockene Auge” (Sicca-Syndrom). Beim „Trockenem Auge“ ist es zu einer Störung des Tränenfilms gekommen, dabei kann sowohl die Qualität des Tränenfilms als auch die Menge (Quantität) verändert sein. Eine krankhafte Veränderung des Tränenfilms kann zu einer unzureichenden Schutzfunktion der Augen aber auch zu Störungen des Sehvermögens führen. In Abhängigkeit von u.a. der Jahreszeit betrifft es ca. jeden 2.-3. Patienten in der Augenarztpraxis. In den letzten beiden Jahrzehnten hat die Anzahl der Patienten mit diesen Symptomen verdoppelt Auch muß das Auge sich nicht trocken anfühlen, es kann sogar tränen. Grund dafür ist, dass die Zusammensetzung des Tränenfilms, die Wasser-, Eiweiß- und Fettphase, nicht mehr aufeinander abgestimmt sind.
Symptome: u.a. Jucken, Tränenfluss, Fremdkörpergefühl, zeitweiliger Visusabfall
Ursachen: u.a. Umweltfaktoren, Medikamente („Pille“), hormonelle Faktoren (Wechseljahre), Bildschirmarbeit, Rheuma


Tearscope plus
Diese Untersuchungstechnik ermöglicht die nichtinvasive Untersuchung des Tränenfilms, besonders auch bei Kontaktlinsenpatienten. So ist es möglich, die Trockenheitsprobleme zu erkennen und einer gezielten Therapie zu zuführen.

Das Messprinzip dieses Gerätes beruht auf der Interferometrie. Interferenzen treten auf, wenn Lichtstrahlen an Vorder- und Rückseite dünner Schichten reflektiert werden. Über eine morphologische Charakterisierung der Interferenzmuster sind Aussagen über die Qualität des Tränenfilms möglich, zusätzlich lässt sich der Schweregrad des „Trockenen Auges“ über eine Farbskala der Interferenzen beurteilen.

Die ungenügende Stabilität des Tränenfilms ist eine der wesentlichen Ursachen für die Beschwerden durch das „Trockene Auge“. Erfassen lässt sich diese nicht genügende Tränenfilmstabilität durch das Messen der Tränenfilmaufreißzeit, der Zeitspanne vom Öffnen der Augen bis zum Aufreißen des Tränenfilms. Mit dem Tearscope plus lässt sich diese Tränenfilmaufreißzeit exakt stoppen. Durch zusätzliche Ringmuster des Tearscope plus lassen sich diese darstellen und deren Bedeutung für die Symptomatik des „Trockenen Auges“ abschätzen.  Die Zusammensetzung des aus verschiedenen Schichten bestehenden
Tränenfilms lässt sich mit und ohne Kontaktlinse beurteilen. Dabei kommt
besonders der Fettschicht mit ihren möglichen Abnormalitäten eine große
Bedeutung zu.

1. Bestimmung der Quantität der Tränen
2. Untersuchung der verschiedenen Fettschichtmuster und Struktur des Tränenfilms
3. Bestimmung der Stabilität des Tränenfilms
4. Untersuchung der Regelmäßigkeit der Hornhautoberfläche


Tearlab
Das TearLab ist ein innovatives Tränenfilm-Analysesystem für schnelle und einfache Ermittlung der Osmolarität des Tränenfilms. Damit sind verlässliche über die Ursache von Benetzungsstörungen der Augenoberfläche, wie z. B. "Trockenes Auge" möglich.